Juli 2011:
Baugenehmigung für METROPOLENHAUS II erteilt
Das Konzept Metropolenhaus bietet offene Grundrisse und damit die Möglichkeit unterschiedlicher Raumorganisationen und Zonierungen. Auf sieben Geschossen kann man unter 21 verschiedenen Wohnungen in der Alten Jakobstraße wählen. Es gibt 2 bis 5 Zimmer - Wohneinheiten mit Größen von 75 bis ca. 200 qm. Alle 2 bis 4 Zimmer - Wohnungen verfügen über einen Wohn - Essbereich von ca. 30 bis 40 qm sowie über großzügige Loggien / Balkone. Die beiden Häuser werden über zwei repräsentative Eingänge, Treppenhäuser und Aufzüge jeweils separat erschlossen. Die Zufahrt für die Tiefgarage erfolgt über die Straße. Beheizt wird das Objekt über eine Fernwärmeversorgung. Das Energiekonzept sieht den Standard KfW 70 vor. Dieser liegt über den strengen Anforderungen der aktuellen Energieeinsparverordnung beim Bauen.
Die Garten-Maisonette-Wohnungen verfügen über ein im Erdgeschoss gelegenes, geräumiges Atelier mit separatem Zugang, intern verknüpft mit der darüber liegenden Wohnungsebene. Diese haben nach Süden ausgerichtete Gartenterrassen, direkt zum Gemeinschaftsgarten. Alle Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen verfügen über einen Wohn-Essbereich von ca. 30 bis 40 qm sowie über großzügige Loggien/Balkone. Von den Dachterrassen der hochwertigen Penthouses genießt man den Blick über die Dächer Berlins.
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Berliner Morgenpost - 30.05.2009
von Michael Wolffsohn:
Berlin muss Vielfalt plus Einheit sein
... Gleichheit plus Vielfalt trotz Stadt und in der Stadt ist in der globalen Stadtgeschichte ebenso wie in der lokalen Geschichte Berlins, selten gedacht und noch seltener gemacht worden. Ich kenne eine Ausnahme: die Gartenstadt Atlantic in Berlin. Ausgerechnet im Wilden Norden unserer Stadt, am Gesundbrunnen. Gleichheit der Lebensverhältnisse plus Individualität plus Kreativität durch Kultur. Dieses geniale Konzept hat der deutsch-jüdische Architekt Rudolf Fränkel zwischen 1925 und 1930 dort verwirklicht. Zur „Belohnung“ haben ihn die Nazis schon 1933 vertrieben. Allmählich verkam die Gesundbrunner Gartenstadt Atlantic. Sie versank in der Vergessenheit.
Die Architekten Braun-Feldweg/Muffert (Berlin–Würzburg) haben dieses kleine Weltwunder vor einigen Jahren modernisiert und wieder belebt. Sie haben es komfortablen Wohn- und Lebensgewohnheiten der Gegenwart durch Modernisierung angepasst und darüber hinaus ein vielfältiges Kultur-, Sozial- und Integrationsmodell entwickelt. Das führte im Laufe der Jahre zum „Bürgeraustausch“. Viele Schichten, „Klassen“, Kulturen, Religionen und Herkunftsgruppen leben hier neben- und vor allem miteinander. Wer Gleichheit + Einheit + Vielfalt will, muss aus Worten Wirklichkeit gestalten.
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Bereits beim trilateralen Expertenseminar "Wandlungen einer Großstadt", das Anfang 2007 stattfand, fiel sein Name immer wieder: der
deutsch-jüdische Architekt Rudolf Fränkel ist unter rumänischen Architekten bekannter als unter seinen deutschen Kollegen. Damals
wurde die Idee geboren, in einer Ausstellung das Werk dieses bedeutenden Architekten in den beiden Metropolen Berlin und Bukarest zu
präsentieren und sich seiner Ideen und Umsetzungen zu erinnern. Die Berliner Architekten Matthias Muffert & Benita Braun-Feldweg und
der Bukarester Fotograf Iosif Kiraly bringen die beiden Städte durch das Schaffen eines außergewöhnlichen Architekten zusammen. (siehe Ausstellung Bukarest)
Führung: Benita Braun-Feldweg und Matthias Muffert (bfstudio-architekten) führen durch die Gartenstadt Atlantic , 28. Juni 2008, 12 und 14 Uhr
Im Rahmen des Tages der Architektur
Internationale Tagung: „100 Jahre Hellerau - Zur Geschichte und Zukunftsfähigkeit der Gartenstadtidee“,
5.-6.6.2008, Dresden-Hellerau
Vortrag: „Geschichte und Zukunft der Gartenstadt Atlantic in Berlin Wedding“ von Matthias Muffert, Michael und Rita Wolffsohn, 6. Juni 2008, 14 Uhr
Auszeichnung: Die Berliner Architektenkammer ernennt in ihrem Jahrbuch 2008 die
Modernisierung der Gartenstadt Atlantic zu den herausragendsten Bauprojekten der letzten zehn Jahre.
Führung: Benita Braun-Feldweg und Matthias Muffert (bfstudio-architekten) führen durch die Gartenstadt Atlantic, 24.05.2008, 16 Uhr
Im Rahmen des UNESCO-Welttags der kulturellen Vielfalt
Preisverleihung: Wilhelm Braun-Feldweg Förderpreis für designkritische Texte (bf-preis) an Lars Mayer für seine Schrift
Sustainable Water, Universität der Künste Berlin, 27.11.2007